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„Die Intraoperative Strahlentherapie verbessert die Behandlung.“

PD Dr. Sherko Kümmel ist Direktor der Klinik für Senologie in den Kliniken Essen-Mitte (KEM). Vor einigen Wochen setzte das Nachrichtenmagazin ‚Focus‘ ihn auf die Bestenliste der Mediziner zur Behandlung der häufigsten Tumorarten – das Ergebnis einer deutschlandweiten Patientenbefragung und der fachlichen Einschätzung von Ärztekollegen.

„Die Klinik für Senologie der Kliniken Essen-Mitte (KEM) hat ihr Behandlungsspektrum erneut ausgebaut. Ab sofort profitieren Brustkrebspatientinnen hier von der intraoperativen Strahlentherapie (IORT) per INTRABEAM. Dabei wird die Brust nach Entfernung des Tumors noch während der Operation von innen bestrahlt. Das verbessert die Behandlungserfolge und entlastet die Patientinnen.

Nur rund 20 bis 30 Minuten dauert die hochdosierte Bestrahlung während der Brustkrebs-Operation. Sie reduziert die mehrwöchige Bestrahlung nach dem Eingriff und kann sie im Idealfall sogar ersetzen. Das liegt daran, dass wir die Strahlung innerhalb der Brust während der Operation sehr hoch dosieren und genau an die betroffene Stelle bringen können.

Dass es sich bei diesen Angaben keinesfalls um eine nur subjektive Einschätzung handelt, zeigen die gerade veröffentlich­ten Ergebnisse einer internationalen Studie: INTRABEAM besitzt das Potenzial, sich zukünftig als neuer Standard bei der Behandlung von Brustkrebs im Frühstadium zu etablieren, konstatieren darin die Forscher. Die Kliniken Essen-Mitte setzen diese Behandlung bereits heute um.

Bei der Methode der intraoperativen Strahlentherapie wird die von einem Tumor befallene Brust bereits während der Operation bestrahlt. Der Tumor wird komplett entfernt und der Bestrahlungsapplikator direkt in das ehemalige Tumor­areal gesetzt. Dann beginnt die Bestrahlung. Sechs Wochen nach einer OP werden Frauen bei Brusterhaltung üblicherweise über sieben Wochen lang täglich bestrahlt. Durch die intraoperative Strahlentherapie werden ihnen acht Bestrahlungstermine erspart. Hinzu kommt, dass bei der Bestrahlung während der Operation nur die betroffene Stelle in der Brust bestrahlt wird und nicht, wie bei herkömmlichen Therapien, ein Viertel der Gesamtbrust und umliegende Bereiche. Die Behandlung mit dem Intrabeam-System verspricht zudem eine Verbesserung des Behandlungserfolges. Das lokale Rezidivrisiko – eines Wiederauftretens der Erkrankung in der Brust – liegt dann nur noch bei ein bis zwei Prozent, was im internationalen Vergleich sehr niedrig ist.“

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INFORMER MAGAZINE Essen Sep 2010

INFORMER MAGAZINE Essen Sep 2010

„Zeitgemäße Kieferorthopädie ist innovativ.“

Dr. Gabriele Gabersek und Dr. Christoph Kiwitz haben ihr Studium der Zahnmedizin sowie eine mehrjährige Weiterbildung in der Kieferorthopädie absolviert. Danach folgte eine vollzeitige Ausbildung in einer Fachpraxis sowie eine zusätzliche Weiterbildungszeit mit anschließender Facharztprüfung an einer Universitätsklinik. Beide zeichnen sich durch ihre mehrjährige Berufserfahrung als Kieferorthopäden aus.

Kontakt:
Frankenstr. 143–145,
45134 Essen,
Tel. 02 01 / 86 01 555,
info@dr-kiwitz.de, www.dr-kiwitz.de.





„Aus früherer Zeit sind stets noch die Vorstellungen einer schmerzhaften Behandlung mit einer Zahnspange in Erinnerung – oder gar schlimmer noch: Bilder von Zahnspangen mit einem Gesichtsbogen, der außen sichtbar getragen wird, oder das Ziehen von Zähnen (Extraktionen). Das ist jedoch in der modernen ganzheitlich orientierten kieferorthopädischen Behandlung längst keine Realität mehr!

Im Zuge des wissenschaftlichen Fortschritts haben zahlreiche Neuerungen bei den zur Anwendung kommenden Geräten sowie den zum Einsatz kommenden Materialien Einzug in die Kieferorthopädie gehalten. Die Geräte und Apparaturen können graziler gestaltet werden. Ein großer Vorteil sind Apparaturen, die unabhängig von der Mitarbeit des Patienten arbeiten, sowie Geräte und Behandlungstechniken, die die Anwendung eines Gesichtsbogens, den so genannten Außenbogen, unnötig machen. Auch das Ziehen von Zähnen ist bei einer kieferorthopädischen Behandlung nicht notwendig. Generell lassen sich kieferorthopädische Geräte in zwei Untergruppen einteilen: die herausnehmbaren und die festsitzenden Apparaturen. Ein versierter Kieferorthopäde beherrscht beide Techniken.

Mit den herausnehmbaren Apparaturen lassen sich die Kiefer gut nach den funktionellen und anatomischen Gegebenheiten ausformen. Dabei kommen häufig funktionskieferorthopädische Geräte wie Bionatoren und Aktivatoren zur Anwendung. Die Behandlungsmöglichkeiten mit herausnehmbaren Geräten sind jedoch eingeschränkt, da keine körperlichen Bewegungen der Zähne möglich sind. Um einen stabilen Biss zu erzielen und eine gute Verzahnung zu gewährleisten, ist oft eine anschließende Multibandbehandlung notwendig, um eine dreidimensionale Zahnbewegung zu gewährleisten. Die so genannte „feste Zahnspange“ hat einen entscheidenden Vorteil, es werden kontinuierlich kleine Kräfte an den Zahnhalteapparat übertragen.

Die neuen selbstligierenden Brackets einer festen Zahnspange helfen dabei, die Behandlung durch weniger Friktion mit sanften Kräften durchführen zu können. Damit wird die Behandlung angenehmer für den Patienten. Die Zähne lassen sich mit sehr geringer Kraft entlang des Bogens bewegen. Weniger Reibungsverluste bedeuten schnelleren Behandlungserfolg. Dies ist ein Meilenstein im Fortschritt der Kieferorthopädie. Auch sind heute bei der Verwendung von superelastischen Bögen kaum noch aufwendige Schlaufen und zusätzliche Drähte erforderlich, welche dem Patienten Unannehmlichkeiten bereiten. In Kombination mit den selbstligierenden Brackets bedeutet dies eine revolutionäre Veränderung in der kieferorthopädischen Behandlung. Diese Innovationen bringen entscheidende Vorteile auch in der Behandlung erwachsener Patienten.“


Wussten Sie, dass…

… Kieferorthopädie keine Frage des Alters ist? Wie bei Kindern lassen sich auch bei Erwachsenen in jedem Alter Zahnstellungsfehler korrigieren!

… eine kieferorthopädische Behandlung auch ohne Entfernung von bleibenden Zähnen durchgeführt werden kann? Viele Patienten verbinden noch aus früheren Tagen die Spange mit der Extraktion von Zähnen. Doch die Kieferorthopädie hat seitdem enorme, wissenschaftliche Fortschritte gemacht.

… es auch für Ihr Umfeld unsichtbare Behandlungsmethoden gibt? Beispiele dafür sind die zertifizierte Lingualtechnik mit Incognito® und Invisalign®-Behandlung.

… das Damon®-System eine schonende Variante der Zahnbewegung ist? Dabei handelt es sich um ein selbstligierendes Bracket mit speziellen Bögen, das mit sehr leichten Kräften arbeitet und damit eine Zahnbewegung im physiologischen Bereich ermöglicht. Wir setzen diese Technik sehr häufig ein und haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

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INFORMER MAGAZINE Essen Sep 2010