Klaus Koch: Das Konzept unseres neuen Projekts lässt sich nur schwer umschreiben. Eigentlich wollen wir das auch gar nicht. Deshalb haben wir es auch einfach nur ‚Gregors‘ genannt, nach unserer Lage Rü/Ecke Gregorstraße. Wir wollen nichts mit dem Namen aussagen, sondern dass sich jeder selbst ein Bild machen kann.
Martina Koch: Stimmt. Wir wollten einen Ort schaffen, an dem wir uns selber gerne aufhalten würden. Einen Ort, an dem man Essen gehen, aber auch einfach nur einen Kaffee trinken kann – einen Gastronomiebetrieb, in dem man auch nach dem Essen noch gerne sitzen bleibt und das auch darf.
Klaus Koch: Richtig. Wir öffnen um 11 Uhr, das Ende bleibt erst einmal offen. Bei uns kann man über WLAN-Surfen, Musik hören und, und, und…
Martina Koch: Es gibt z.B. eine marokkanische Ecke. Auch ein Gartenhäuschen findet man bei uns. Jede Ecke ist anders, und ich hoffe, dass jeder sein Eckchen für sich findet.
Yookwon Chung: Wie Ihr beiden Euch das ‚Gregors‘ vorstellt, so stellen wir uns auch Gastronomie vor. Ihr habt ein Talent, unterschiedliche Sachen so zu kombinieren, dass sie trotzdem zueinander passen.
Klaus Koch: Da passt Deine Küche dann ja super rein. Für die gilt doch das Gleiche.
Yookwon Chung: Liz und ich kochen einfach das, was wir auch selber gerne Essen: einen Mix quer durch die asiatische Küche. Da mischt sich z.B. ein koreanisches Gericht mit thailändischen Gewürzen. Das Ergebnis ist eine ganz neue Geschmacksrichtung. Ich nenne unsere Küche gerne Asian Fusion. Alles ist natürlich frisch und selbstgemacht.
Martina Koch: Und danach haben wir ja auch gesucht. Ich war schon tierisch gespannt, als meine Freundin Yu Jin mir erzählte, dass sie einen Bruder in New York habe, der genau zu uns passen würde.
Yookwon Chung: Ich hätte niemals gedacht, dass ich noch einmal hierhin kommen würde. Immerhin bin ich in Recklinghausen aufgewachsen und habe in Bochum studiert. Aber als wir uns dann getroffen haben, haben wir uns auf Anhieb verstanden.
Martina Koch: Stimmt. Das ging alles ziemlich zügig.
Emilie Birkholz: Das war bei mir ja auch nicht großartig anders.
Klaus Koch: Ja, auch bei Dir ist die Entscheidung ziemlich fix gefallen – sowohl von Deiner als auch von unserer Seite aus. Wir sind froh, Dich als gute Seele des Hauses an Bord zu haben. So können sich Martina und ich entspannt am Tresen aufhalten.
Emilie Birkholz: Ja ja, überlasst das ruhig alles mal mir. Aber es ist tatsächlich so. Schon als ich die Baustelle betrat, wusste ich, hier fühle ich mich wohl.
„Ich habe mein Bestes gegeben. Dass ich am Ende den ersten Platz punktgleich mit Koch-Konkurrentin Vera errungen habe, hätte ich nicht gedacht. Aber anscheinend habe ich mit meinem Menü aus Avocado-Thunfisch-Tatar, Rinderfilet und Apfelquiche genau ins Schwarze getroffen.
Gekocht habe ich eigentlich schon immer gerne – und das seit meiner Studienzeit. Damals haben wir uns im Freundeskreis immer reihum abgewechselt. Bei mir läuft alles immer sehr spontan und intuitiv ab. Ich suche mir vorher zwar schon ein Rezept aus, aber Kräuter und Gewürze ändere ich dann meist saisonal ab. Leider habe ich durch meine Praxis nur am Wochenende Zeit zum Kochen, dann leg ich aber richtig los.“
... aber es hat sich gelohnt. 180 Mannschaften, Fußball in Afrika und – mein persönliches Highlight – Mandy Islacker kehrt zurück in den Pott. Wer den grandiosen 2:1-Erfolg der ‚Auf Asche-Top-Elf‘ gegen die NRW-Ligisten von Rot-Weiss Essen verpasst hat, findet im Heft einen ausführlichen Nachbericht des Spiels. Hoffentlich geht die neue Saison für den Essener Amateurfußball genauso erfolgreich weiter, wie sie angefangen hat.“
„Ich wollte schon lange mal etwas Neues machen. Irgendwie war genau jetzt der Zeitpunkt gekommen. Da ich Essen liebe und in Rüttenscheid zuhause bin, war sofort klar, dass ich, wenn überhaupt, nur in dieser Stadt den Schritt in die Gatronomie wage. Mir fehlte einfach ein Ort, wo ich immer hingehen kann, wo ich mich wohlfühle, wo es richtig gutes Essen gibt. So ist dann das ‚Belle Rü‘ entstanden.“