07 08 09
Ulrich Meier leitet als Geschäftsführer hauptamtlich die Kreishandwerkerschaft in Essen. In dieser Funktion will er, dass die Imagekampagne des deutschen Handwerks auch in unserer Stadt Erfolg hat.
www.kh-essen.de

„Die jungen Menschen in unserem Land sollen erkennen, dass das Handwerk ein durchaus erstrebenswerter Beruf ist.“

„Die vielschichtigen Handwerksberufe stehen den jungen Menschen zur Verfügung. Und man kann sehr gut Karriere machen – bis hin zur Selbständigkeit, bis hin zur Meisterprüfung. Es gibt eine große Zahl an angebotenen Ausbildungsplätzen. Nur leider stellen wir auch fest, dass ein großer Teil dieser Plätze nicht besetzt werden kann, weil es an geeigneten Bewerbern fehlt.“

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Anfried Heck bildet im Essener Haus des Handwerks junge Menschen zum Kfz-Mechatroniker aus.

„Wir haben mit Bauteilen zu tun, die für die Sicherheit von Menschen verantwortlich sind.“

„Das Bild vom ölbefleckten Schmiermaxen aus Opas Zeiten wird dem des modernen Kfz-Mechatronikers nicht gerecht. Die Fahrzeuge haben sich rasant weiterentwickelt. Deshalb vermitteln wir den Azubis vor allem Verantwortungsgefühl. Meine Schulungsphilosophie lautet: Jeder einzelne ist ein Zahnrad im Getriebe. Es funktioniert nur mit Teamarbeit.“

Andreas Klomfuß bringt Lehrlingen die verschiedenen Lackiertechniken bei.

„Seit 12 Jahren bilde ich aus – und ich kann mir nicht vorstellen, etwas anderes zu machen.“

„Die überbetriebliche Ausbildung zum Lackierer bewegt sich, wie auch bei anderen Handwerksberufen, auf hohem Niveau. Wir investieren gerne in junge Leute. Denn die Jugend ist unsere Zukunft. Also sollten wir alles tun, ihr eine solche auch zu bieten.“

Alicia Groß macht ihre Ausbildung zur Konditorin im Haus des Handwerks. Nach anderthalb Jahren wird sie für 18 weitere Monate in einem Betrieb lernen.

„Maler-Azubine und schwanger – da ist das Risiko wegen der eingesetzten Stoffe einfach zu groß. Bei den Konditoren bekam ich aber eine zweite Chance.“

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Andreas Bastron lernt seit einem Jahr bei der Firma Krietemeyer in Essen den Beruf des Lackierers.

„Ich wollte schon immer mit Autos zu tun haben. Natürlich ist es nicht so einfach, wie man es sich vielleicht vorgestellt hat; aber auch die Praxis ist reine Lernsache.“

Vanessa Schmieder absolviert die dreijährige Ausbildung zur Friseurin. Danach will sie Visagistin werden, doch vorher unbedingt ihre Meisterprüfung ablegen.

„Ich liebe die Veränderung von vorher zu nachher. Der Beruf der Friseurin ist unglaublich abwechslungsreich. Kreativität ist gefordert – auch bereits in der Ausbildung.“

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