07 08 09
Autor des Buches ‚Auf blauen Steinen – ­Architektur und Kunst am Essener Kulturpfad‘

Holger Krüssmann

Du hast ein neues Buch geschrieben, oder?

„Ja, ich bin den ‚blauen Steinen‘, dem Kulturpfad gefolgt. Neu war es für mich allerdings nicht, denn schon 2002 habe ich mich mit dem Thema befasst und in einem Buch beschrieben. Die neue Ausgabe ist sozusagen nur ein Update.“

Was hat sich seit 2002 verändert?

„Einiges, muss ich sagen. Viele Dinge existierten 2002 noch gar nicht, wie die Philharmonie. Das Glückaufhaus war damals noch eine Ruine. Aber im Gegensatz dazu sind im Jahr 2010 auch manche Dinge nicht mehr da, wie der Meteorit von André Heller. An seinem ehemaligen Standort wächst jetzt nur noch Gras.“

Und? Welche Schätze hast Du auf Deinen Streifzügen entdeckt?

„Oh ja, die kleine Fee im Stadtgarten finde ich ganz herzallerliebst. Diese klassische Bronzestatue fügt sich wunderbar in das ruhige Gesamtbild ein – so als wenn sie lebendig wäre und nur eine kurze Pause macht.“

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Geschäftsführer der Privatbrauerei Stauder

Dr. Thomas Stauder

Herr Dr. Stauder, wieso RWE und Stauder, wieso genau zu dieser Zeit?

„Es war schon immer ein lang gehegter Wunsch von mir, dass RWE und Stauder gemeinsame Wege gehen. Der Essener Traditions-Club und das Essener Traditions-Pils gehören einfach zusammen. Dass wir jetzt endlich zusammengefunden haben, wurde auch dringend Zeit.“

Sind Sie persönlich ein Fußball-Fan?

„Und ob! Ich erinnere mich noch an 1980, als Frank Mill und Ente Lippens noch auf dem Platz standen. Die Qualifikation zur 1. Bundesliga ging zwar verloren, aber Frank Mill wurde mit 40 Treffern Torschützenkönig.“

Und was wünschen Sie sich für die kommende Saison? Worauf freuen Sie sich ganz besonders?

„Ich wünsche mir natürlich für den Verein und für die Fans einen erfolgreichen Neuanfang. Und ich freue mich schon darauf, mein erstes Stauder Pils im Georg-Melches-Stadion zu trinken.“

Geschäftsführer Lichtschacht

Olaf Schwickerath

Wer oder was ist eigentlich Lichtschacht?

„Die Macher des Studios sind in erster Linie: Sabine Maisenhälder – vielen noch unter dem Namen Neumann bekannt – und ich. Wir sind beide gelernte Fotografen und Meisterschüler der Heinz Bindseil Akademie für Photographie Hamburg.“

Wie war das Shooting mit Susanne Völkel, unserer Chefin vom Dienst?

„Es war eine sehr entspannte Atmosphäre – und das bei sommerlichen 37 Grad! Susanne hat die Aufgabe gemeistert wie ein Profi. Das sieht man auch an den Bildern.“

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Geschäftsfüherin der
Alten Synagoge

Edna Brocke

Frau Brocke, Sie kommen gebürtig aus Israel, leben aber hier. Wie empfinden Sie es, als Jüdin in Deutschland zu leben?

„Wenn man in Deutschland Jude sagt, haben die meisten Leute ein Unbehagen. Es werden Bilder aus Zeiten des Holocaust abgerufen. Aber es kann so nicht sein. Nicht einmal ich will das noch hören. Es gibt so viel anderes, was man miteinander bereden kann, nicht nur diese 12 Jahre.“

Was hat sich in der Alten Synagoge verändert?

„Wir haben versucht, den Trauerflor von dem Haus wegzunehmen.“

Und was meinen Sie? Ist Ihnen das gelungen?

„Das klingt wahrscheinlich jetzt sehr überheblich, aber alles, was ich vor meinem inneren Auge gesehen habe, ist genauso geworden.“

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Geschäftsführer der Bar S6 in Essen-Stadtwald

Thomas Terdisch

Stadtwald, Katernberg – was zieht Dich vom Essener Süden in den Norden?

„Ich sorge bei ‚Cinema2010‘ für das Catering. Es macht mir total Spaß, bei einem Projekt der Kulturhauptstadt dabei zu sein. So eine Chance bekommt man so schnell nicht wieder!“

Auf welchen Film freust Du Dich persönlich am meisten?

„Ich werde mir auf jeden Fall Avatar in 3D angucken. Science-Fiction ist eigentlich nicht so mein Ding, aber alle haben mir gesagt, dass der Film in 3D sensationell wäre. Ich bin gespannt.“

Der 27.08. ist ein besonders Datum, warum?

„Oh ja! Da wird der Film ‚Soul Kitchen‘ gezeigt. Als Einstimmung werden Benny & Joyce mit ihrer Band die Gäste auf den Film einstimmen. Das wird ein richtig geiles Konzert! Ich kenne die beiden seit sechs Jahren und mittlerweile ist eine richtig gute Freundschaft entstanden. Wir sind sogar manchmal zusammen auf Mallorca, wo sie bei verschiedenen Events auftreten.“

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